und Variante 3.: Er wurde solange beeinflusst, das er verrückt wird, die Wahrheit nicht mehr erkennen kann. Er sich irgendwas erträumt, was nicht der Wahrheit entspricht, was ja deren Ziel ist. Der Teil im Leuchtturm war nur ein Traum, zusammen mit dem Traum wo seine Frau die Kinder ertränkt, und er ist tatsächlich kein Insasse der Anstalt. Er erkennt zum Schluss, dass es nun keinen Ausweg mehr gibt, und er möchte zum Schluss nicht mehr so weiterleben, also lässt er die Logopädie zu.
Also hier mal ein paar Anhaltspunkte für diese Theorie:
- Anfangzene: Wer hat die Zigaretten geklaut ?
- Meine Vermutung: Jede Filmszene, wo er seine Frau sieht, ist ein Traum oder eine Vorstellung, also auch die im Turm.
- Wo die Szene nach dem Leuchturm wechselt, kommt die Szene am Bett mit: " Andrew? Andrew hören Sie mich ?" vor der Szene, wo er im Leuchtturm Umfällt , ein sehr schlagender Beweis!!
- Personen im Turm sind nicht Nass, auch die 3. Person wo hinzukommt nicht.
- Im Leuchtturm schießt er auf die beiden, es erscheint Blut, was aber gleich wieder verschwindet -> irreal.
- Nach der Szene im Leuchtturm, wacht er in einem Bett auf.
- Szene in der Höhle mit der Frau, viel realer als Szene im Leuchtturm.
- Frau Prophezeit Ihm in der Höhle die danach eintretenden Wirkungen durch Tabletten und Zigaretten. Die dann Tatsächlich eintreten... -> Szene mit Leuchtturm.
- Migräne Tabletten standen zu offensichtlich im Dosierbecher bereit, welcher Arzt hat schon Migränetabletten Griffbereit im Dosierbecher im Wohnzimmer rumliegen?
- Das es eine Frau gibt, die Ihre Kinder ertränkt hat, wird Ihm von Anfang an eingetrichtert, Verknüpft er dann in seinem Traum im Leuchtturm erlebte Realität zu einer Szene die nie stattgefunden hat ?
- Szene wo er nach seinem Verschwundenen Partner frägt: Sie haben keinen Partner
Wieso hörst du mit dem Spoiler als Formatierung auf wenn du ihn anfangen möchtest?
Im Grunde finde ich, dass man hierbei nicht unbeding Spoiler setzen muss, denn jemand, der den Film nicht kennt, sich garnicht an der Diskusion beteiligen kann oder so
__________________ Filmfehler in Fehler-im-Film filmfehlern
Das hat nichts zu bedeuten. Ich habe öfter geistig behinderte Leute getroffen und jeder Zweite hat mich begrüßt. Egal, ob gewinkt oder ein Gespräch angefangen.
"Geistig Behinderte" sind etwas anderes wie Psychos
Also, zunächst muss ich oase zustimmen, der Unterschied zwischen psychisch kranken und geistig behinderten Menschen ist erheblich. Da ich das letzte Jahr sehr intensiv mit psychisch Kranken zusammen gearbeitet habe, weiß ich, dass die Krankenbilder sehr unterschiedlich sind.
Ich habe den Film gestern Abend gesehen, sagte nicht einer der beiden, ich glaube DiCaprio, am Anfang des Films, dass er schonmal auf der Insel gewesen sein, irgendetwas in der Art schwirrt mir noch im Kopf herum. Dies wäre dann ja das eindeutige Indiz, dass alles auf der Psychose DiCaprios basiert.
Ansonsten bin ich mir auch total unsicher:
Auf dem Schiff sucht DiCaprio seine Zigaretten, schon zu diesem Zeitpunkt nimmt er die seines Partners an. Es könnte einerseits bedeuten, dass er Patient ist, da er somit wahrscheinlich keine besitzen würde, andererseits könnte es auch der erste Schritt des Neuroleptikakonsums sein.
Nachdem sie die Insel betreten kommen sie auch gleich am Friedhof vorbei, man sieht ein Schild, auf dem stet soetwas wie: "auch wir haben geliebt und gelacht". Daher kennen sie den Weg zum Friedhof. Dies ist also kein Indiz für irgendwas.
Das der Partner nicht "echt" ist, ist keine Frage. Das Abnehmen der Waffe, sowie das plötzliche verschwinden am Ende, auf den Felsen. Eindeutig, dass er sich auskennt.
Nochmal zu den "Neuroleptika".
Es ist auffallend, dass DiCaprio ständig etwas zu sich nimmt. Aspirin oder was auch immer das sein soll, hat wohl Niemand im Dosierbecher herumstehen.
Seltsam ist auch, dass DiCaprio beim ersten mal, kurz nach der Ankunft, bei "normalen" Schmerzen selbst nach apsirin fragt, beim zweiten mal, bei dem er bedeutend stärkere Schmerzen hat, weigert er sich zunächst, das Medikament zu schlucken.
Um nochmal auf die Zigaretten zurück zu kommen:
Es wird sehr oft geraucht, im Amerika dieser Zeit nichts Besonderes, besonders ist aber, dass DiCaprio nie seine eigenen Zigaretten raucht. Eine
wirklich seltsame Stelle kommt dann zum Ende des Films. Der Direktor bietet DiCaprio eine Zigarette an, er selbst raucht aber ausschließlich Pfeife.
Diese Indizien sprechen alle für eine Inszinierung. Den Mitarbeitern der Psychiatrie wird es sehr einfach gemacht, DiCaprio etwas zuzuführen, ohne, dass er es bemerkt. Natürlich ist im Interesse des Direktors, dass DiCaprio so schnell wie möglich mit Neuroleptika versorgt wird, schließlich war er über Nacht nicht da und war so den Medikamten nicht ausgesetzt. Er könnte Angst gehabt haben, dass die Wirkung nichtehr stark genug ist.
Man sollte sich aber noch eine Frage stellen:
Ist es realistisch, dass ein Anstaltsleiter, das Leben all seiner Mitarbeit und der anderen Patienten aufs Spiel setzt, nur um einen, wie öfters erwähnt höchst gefährlichen, Patienten eine lobotomie zu ersparen? Irgendwie unrealistisch.
Aber all das kann alles und auch nichts bedeuten. Die meisten psychisch Kranken, die Psychosen haben, wissen nicht ob sie sich gerade in der Realität befinden oder eben nicht. Auch im nachhinein fällt es ihnen oft sehr schwer. Wenn sie gestehen, sich in einer Psychose befunden zu haben, so tun sie das sehr oft nur, weil sie einfach nachplappern, was sie hundert mal gehört haben. Gestehen einer Psychose ist noch lange keine Einsicht.
Abschließend kann ich nur zwei Sachen sagen:
Wenn ein Psychotiker nicht weiß, ob es Realität oder Psychose ist, wie sollen wir es als Zuschauer wissen?
Psychosen sind nicht immer so schlecht, wie sie in Filmen dargestellt werden, für viele Betroffene kann eine Psychose auch ein sehr angenehmes Erlebniss sein.
Achso & der Film ist doch echt klasse, wenn er zu solch intensiven Diskussionen anregt, oder?!
Ich habe mir den Film in den letzten Tagen 2x angesehn und würde folgende Theorie als die Wahrscheinlichste halten:
Spoiler:
Zum einen denke ich ist es so, das Teddy wirklich der Patient 67 ist und immer wieder diese Schleife durchläuft. Dr. Cawley sagte ja, dass sie an diesem Punkt schonmal waren und er bekam trotzdem wieder den Rückfall.
Und ganz klar zeigt das Verhalten der anderen Insassen, der Pfleger, der Doktoren usw. dass es wie ein grosses Rollenpiel ist, bei dem Teddy unwissenderweise die Hauptfigur ist.
Am Ende denke ich, war Teddy wirklich "geheit".
Als er mit seinem "Partner" bzw dem Doktor auf der Treppe sitzt und plötzlich wieder so tut als wäre er wieder der US-Marshal macht er dies absichtlich.
Denn er sagt folgendes:
Was wäre schlimmer? Zu leben wie ein Monster oder als guter Mann zu sterben?
Er erkennt die Realität, was mit seiner Frau und den Kindern passiert ist. Aber so will er nicht leben. Daher "fordert" er durch seinen angeblichen Rückfall die Lobotomie heraus. Er will als guter Mann "sterben", sprich als US-Marshal Teddy, dessen Frau die Kinder NICHT umgebracht hat und die er selber auch NICHT erschossen hat. Und durch die Lobotomie würde sich dann seine Persönlichkeit ändern und seine Erinnerung würde schwinden.
Der gute Mann Teddy wäre dann gestorben.
Das lebende Monster (der Vollständigkeit halber) wäre er als der Patient 67 (als Andrew Laeddis) der nicht verhindert hat, dass seine Frau die Kinder tötete obwohl er von den Problemen seiner Frau wusste.
was denkt Ihr?
__________________ Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch noch etwas Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt.
Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist.